Innovationsquartier

Der Technologiecluster Zug baut auf den Vorinvestitionen von V-Zug und weiterer Firmen der Metall Zug Gruppe auf. Sein Potenzial liegt in den vielfältigen Beziehungen und Synergien zwischen den zukünftigen Nutzern. Diese verwandeln das heutige Werkgelände in einen innovativen und spannenden Teil der Stadt Zug.

Mit der Entwicklung des Technologieclusters entsteht im Geviert von Industrie-, Grienbach-, Oberallmend- und Göblistrasse ein gemischtes Quartier. Etwa ein Drittel der Fläche wird weiterhin von der Produktion und Logistik von V-ZUG genutzt. Auf den restlichen rund 60’000m2 sollen neben etablierten Industrieunternehmen auch Hauptsitze, junge Firmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und Think Tanks, Schulen und industrienahe Dienstleistungen angesiedelt werden. Hinzu kommen Orte, wo man sich treffen und verpflegen oder auch etwas Kleines besorgen kann. Übrigens: Für diesen neuen Stadtteil müssen keine Wiesen «geopfert» werden, weil die ganze Fläche schon überbaut ist.  

Mit der strategischen Investition von V-ZUG entsteht eine intelligente Infrastruktur, die von Dritten genutzt werden kann. Besonders attraktiv für die Mieter und Partner des TCZ ist das geplante nachhaltige Energienetz. Dabei werden die Anforderungen der Industrie mit den übrigen Arealbedürfnissen über eine intelligente Infrastruktur verknüpft, welche die vorhandenen und nachgefragten Energien optimal managt. Angestrebt wird ein minimaler Ressourcenverbrauch, eine maximale Eigenversorgung und eine möglichst geringe Emission von CO2. Übertragen und gespeichert werden die Energien über ein effizientes Leitungssystem. Eingebettet wird dieses teilautarke System in das Netz des örtlichen Energieversorgers.  

Logistisch werden die Baufelder des TCZ durch ein System von Parkdecks und Parkhäusern verbunden. Für die Verbindung zwischen Bahnhof und TCZ-Areal sollen auch selbstgesteuerte Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Die Nutzer können bei Bedarf zudem von der Logistikkompetenz der V-ZUG profitieren.  

Neben einem umfassenden Facility-Management sowie einem Betriebs-Catering auf hohem Niveau sollen den Nutzern des TCZ auch industrienahe Dienstleistungen wie Labore, Prüfstände und Forschungseinrichtungen sowie Beratungen (Legal, Patente, Finanzierungen) zur Verfügung stehen.





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Die Abbildung zeigt schematisch fünf Ebenen der Vernetzung im zukünftigen Technologiecluster Zug. Die unterste Ebene (Wärme/Kälte-Pumpe im Grundwasser und eine Ringleitung für Wärme/Kälte) und die oberste Ebene (Photovoltaik auf den Dächern) stehen für das geplante nachhaltige Energiesystem. Die grüne Ebene verweist auf das Verkehrs- und Logistikkonzept mit den Erschliessungen und Parkhäusern. Die violette Ebene markiert das vorgesehene ultraleistungsfähige Kommunikations- und IT-Netz. Und die rote Ebene symbolisiert die breite Palette von Dienstleistungen und Infrastrukturen, die im Technologiecluster zur Verfügung stehen: von Kongressräumlichkeiten über die Verpflegung bis zum umfassenden Facility Management.

Wissensarbeiter

Die städtische Umgebung mit dem reichen Angebot an Schulen, Freizeiteinrichtungen und Kultur zieht die hochqualifizierten Wissensarbeiter an, welche die digitale Wirtschaft immer häufiger benötigt. Die digitale Transformation ermöglicht mit ihren neuen, immissionsarmen Produktionsformen zudem eine grössere Nähe von Industrie und Stadt. Es entsteht so eine neue und anregende Durchmischung aus Arbeiten, Freizeit und Wohnen.

Synergien

Über die Hard- und Software-Verbindungen hinaus wird auf dem TCZ-Areal auch der geschäftliche und informelle Austausch gefördert. Ziel ist eine TCZ-Community mit eigenen und identitätsbildenden Veranstaltungen. Neben Technologiefragen und Metall-Zug-affinen Themen wie Nahrungsmittel, Medizintechnik, Gebäudetechnik und Reinigung etc. soll der TCZ zu einem Leuchtturm für Nachhaltigkeit werden.