Zwischennutzung

Der gestaffelte Neubau und Umzug der Produktion der V-ZUG eröffnet auf dem Areal interessante Möglichkeiten für Zwischennutzungen.

Mit dem Umzug der Produktion der V-ZUG in die neue vertikale Fabrik entstehen immer wieder Flächen, die sich zur Zwischennutzung eignen. Zusammengerechnet sind es 30 000 m², die Interessenten bis zur Fertigstellung des TCZ zur Verfügung stehen werden. Neben Büros, Werkstätten und Lagern eignen sich die frei werdenden Flächen auch für die Kreativwirtschaft oder für Events. Zudem können auch Start-ups im Technologieumfeld von temporären Räumen für Labore und Büros sowie Zugang zu einer existierenden Infrastruktur (Shared Services, Facility-Management) profitieren.

HandWerkStadt

Eine solche Übergangslösung hat die HandWerkStadt Zug gewählt. Das traditionsreiche Geschäft für Werkzeuge, Befestigungstechnik und Beschläge für das professionelle Handwerk und den Bau befand sich auf dem Grundstück des zukünftigen Mobility Hubs und wird auch wieder in den Neubau intergriert. Bis zu dessen Fertigstellung ist die HandWerkStadt an der Industriestrasse 64 untergebracht.

«Nordpol»

Vom März bis September 2019 wurde das ehemalige Ladenlokal der HandwerkStadt an der Industriestrasse 61 in Zug und der zukünftige Standort des Mobility Hubs zu einem kreativen und interaktiven Labor. Unter dem Motto «Aufbruch zum Nordpol» wurde die Zwischennutzung am 7. März mit einem Fest eröffnet. In stimmiger Atmosphäre und mit einem Dudelsackkonzert von «The Clan» haben sich die verschiedenen Projekte – darunter das Künstlerprojekt 222’222, die Pop-up-Bar Waldstock, Sommerklänge und der karitative Verein «Helfen mit Kopf, Herz und Hand» – dem Publikum präsentiert.

FAB LAB ZUG

Das FAB LAB ZUG ist ursprünglich auch in der Zwischennutzung «Nordpol» gestartet. Aufgrund des grossen Interesses hat das FABLAB nun ein langfristiges Zuhause innerhalb des Tech Clusters Zug an der Oberallmendstrasse 18 gefunden. Die vom gleichnamigen Verein betriebene Einrichtung ist die erste öffentliche digitale Werkstatt in Zug, wo Ideen Gestalt annehmen. Hightechmaschinen wie Lasercutter, 3D-Drucker und Plotter sind nun sowohl für Professionelle und Technikaffine als auch für Neulinge in Zug zugänglich. Im FabLab Zug wird der Konsument zum kreativen Produzenten. Hinter dem Verein stehen Luz Maria Molinari, Moritz Hassler, Rouven Küng und Michael Hobbins. Der Verein akzeptiert seit der FabLab-Eröffnung neue Mitglieder und bietet auch einzelne Co-Working-Arbeitsplätze an. Die Werkstatt ist jeweils am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag geöffnet. Mehr unter: www.fablab-zug.ch.



Zwischennutzungen

Mit der Konzentration der Produktion von V-ZUG stehen ab 2018 kleinere, ab 2024 auch grössere Flächen für Zwischennutzungen zur Verfügung. Hier zum Beispiel 2 200 m² im ersten und zweiten OG des ehemaligen Ersatzteillagers an der Oberallmendstrasse, welche 2020 umgenutzt werden.