Bebauungsplan

Die Realisierung des Technologieclusters setzt gemäss dem Planungs- und Baugesetz des Kantons Zug einen Bebauungsplan voraus. Ausgangspunkt dafür ist ein Masterplan des Architekturbüros Hosoya Schaefer, das aus dem Wettbewerb im Jahre 2014 siegreich hervorging.

Studienauftrag

Mit den Resultaten des Studienauftrags aus dem Jahr 2014 wurde der Grundstein gelegt für die städtebauliche Realisierung der Vision des Technologie- und Innova­tions­centers. Fünf Planerteams haben sich mit der Aufgabe auseinandergesetzt, in einer Testplanung die Möglichkeiten der betrieblichen und städtebaulichen Weiterentwicklung des Industrieareals zu einem multifunktionalen Stadtteil auszuloten. Die gemäss kantonalem Richtplan zu prüfende Verdichtung eröffnet neue Chancen. Zentrale Aspekte wie die Öffnung des Areals mit einer grösseren Nutzungsvielfalt, Flexibilität in der phasen­weisen Realisierung – aber auch die Ein­glie­derung in das Stadtbild und die Forderung nach einem minimalen ökologischen Fussabdruck waren zentrale Fragen, welche die Planer beantworten mussten. Den Studien­auftrag gewonnen hat das Team Hosoya Schaefer Architects mit Keoto AG (Nachhaltigkeit), Müller Illien Landschaftsarchitekten und IBV Hüsler AG (Verkehr), alle Zürich.

Jurybericht



Weiterlesen Weniger lesen

Bebauungsplan

Die Realisierung des Technologieclusters setzt gemäss dem Planungs- und Baugesetz des Kantons Zug einen Bebauungsplan voraus. Ausgangspunkt dafür ist ein Masterplan des Architekturbüros Hosoya Schaefer, das aus dem Wettbewerb im Jahre 2014 siegreich hervorging.

In enger Zusammenarbeit mit dem Bauamt der Stadt Zug wurde dieser Plan weiterbearbeitet und im Sommer 2016 vom Stadtrat zuhanden des Gemeindeparlamentes verabschiedet. Die Prüfung durch die kantonalen Behörden erfolgte im Herbst 2016. Die erste Lesung im Grossen Gemeinderat ist noch für dieses Jahr vorgesehen, die zweite Lesung anfangs 2017. Im Sommer 2018 sollte der Bebauungsplan für den Technologiecluster Zug und damit die Voraussetzung für die Entwicklung der einzelnen Baufelder rechtskräftig vorliegen.

Der Bebauungsplan legt für alle Baufelder die Mantellinien fest, also auch die maximalen Höhen. Innerhalb der so definierten Quader können die Gebäudekörper den Bedürfnissen der Nutzer angepasst werden. Über das gesamte Areal des Technologieclusters bilden diese einzelnen Körper eine Art kommunizierende Röhren, d.h. wenn an einem Ort dicht gebaut wird, muss dies anderswo kompensiert werden. Das Gesamtvolumen ist auf 990'000m³ begrenzt, was einer Baumassenziffer von ungefähr 12 entspricht.

Der Bebauungsplan enthält auch zahlreiche Bestimmungen zum Verkehr und zur Sicherung der städtebaulichen Qualität. Begleitend zum Bebauungsplan hat die Metall Zug mit der Stadt Zug einen Vertrag über zur Nachhaltigkeit des Technologieclusters abgeschlossen.

Gesuch Bebauungsplan Teil A

Gesuch Bebauungsplan Teil B





Weiterlesen Weniger lesen
Isometrien

Die Baufelder Südtor, ADORA, Kern und Urban Industries können etwa  ab 2022 entwickelt werden. Die Baufelder CreaTowers und UNIMATIC stehen aber schon mit dem rechtskräftigen Bebauungsplan, d.h. ab 2018 für die Projektierung zur Verfügung. Dasselbe gilt für die Baufelder Campanile und Nordtor, deren Entwicklung allerdings mit den neuen Bauten für die V-ZUG koordiniert werden muss.